Samstag, 18. April 2026

Ein neues Zuhause für Maja

R.I.P. mein geliebtest Bärchen, Toni

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Toni † 17.04.26

 

20.04.26

 

Lieber kleiner Toni, mein kleiner, großer Kämpfer, warum, warum bist du gegangen? Mein Herz ist so schwer. Ich hatte solche Angst dir die Ohren OP machen zu lassen und hatte Angst vor der Nachsorge, vor der Wundheilung doch dein Öhrchen ist so gut verheilt. Aber dein Wohlbefinden wurde einfach nicht besser. Du warst schlapp, du hast so gut wie kein Frischfutter mehr angerührt und deine Lebensfreude war weg. Du bist, mit Maja nach der OP zweimal für je eine Woche bei einer Tierarzthelferin eingezogen damit sie ein Blick auf dich hat. Du wurdest dort medizinisch versorgt. Da du auch immer wieder unter Blasengries littst wurde bei dir die Blase geschallt, du wurdest geröntgt aber es war nichts dramatisches zu sehen. Ich sagte, die Ärztin solle nochmal ein Urinstick machen, da du im Januar, sowie im Februar Blut im Urin hattest. Die Urin Probe war in Ordnung. Ich habe dir die Blase spülen lassen, der Urin war trüb aber dennoch nicht so dramatisch. Ich habe dir Blutabnehmen lassen und wollte ein großes Blutbild von dir und dann als man dein Blut ausgewertet hatte, kam der Anruf. Deine Blutwerte waren so schlecht, Blutarmut, Eisenmangel so dass du eine Bluttransfusion brauchtest. Knapp eine Woche haben wir auf den Termin gewartet und als ich dann erfuhr dass Freitag der Termin ist hatte ich ein komisches Gefühl und geweint. Ich dachte mir, ich dränge jetzt so schnell wie möglich auf den Termin aber was ist, wenn es dann dein letzter Tag wäre und du die Transfusion nicht überlebst. Und so war es dann auch. Ich brachte dich mit Maja früh zum Tierarzt, habe mich nicht weiter von dir verabschiedet weil man mir zuvor immer sagte "Tina du musst positiv denken" da ich eher der pessimistische Typ bin. Also verdrängte ich die negativen Gedanken. Auch ging es an der Anmeldung beim Tierarzt so schnell dass die eine Tierarzthelferin sofort die Box von dir und Maja nahm. Draußen versuchte ich mich mit positiven Gedanken abzulenken. Zuhause setzte ich Mali und Paschmak auf den Balkon weil es traumhaftes Wetter war. Ich erfreute mich so an die Beiden. Ich war positiv gestimmt und sagte mir, jetzt wird es dir nach der Bluttransfusion besser gehen, es wird wieder bergauf gehen und du wirst wieder glücklich werden. Eine Woche noch und dann hast du alles gut überstanden. Warum eine Woche? Weil die Ärztin mir sagte es würde eine Woche dauern bis sich nach der Bluttransfusion alles reguliert. Nach einer Woche wird dein Blut nochmal untersucht. Aber soweit sollte es nicht kommen. Um 17 Uhr sollte ich dich und Maja von der Praxis abholen doch um ca. 15:30 Uhr bekam ich ein Anruf von der Praxis und mir war sofort klar das etwas nicht stimmte. Die Schwester oder auch Ärztin sagte mir, dass du die Bluttransfusion überstanden hattest und man dich überwachte. Doch dann plötzlich fingst du an zu krampfen und bist in den Armen der Tierarzthelferin für immer eingeschlafen. Die Worte schwirrten an mir vorbei und ich fing an zu heulen und konnte am Telefon nicht weiter zuhören. Ich legte auf und schrie immer wieder in mein Kissen. Ich dachte ich drehe durch. Toni der Schmerz ist so groß, du hast die letzten Monate so gekämpft und gelitten. Du warst so tapfer, musstest soviel über dich ergehen lassen. Die vielen Tierarztbesuche, die ganze Diagnostik, die vielen Medikamente, die große OhrenOP und letztendlich die Bluttransfusion und dann bist du doch gegangen. WARUM mein kleiner Kämpfer? Ich habe so gehofft und auch soviele Leute haben deine Geschichte verfolgt, mich emotional und finanziell unterstützt, mit uns mit gefiebert und dir soviel Glück gewünscht. Ich bin all diesen Leuten so unendlich Dankbar.❤️
Nun sitze ich hier und mir laufen immer wieder die Tränen wo ich nun hier die Zeilen schreibe. Du fehlst mir so sehr. Warum? War das alles zuviel für deinen kleinen Körper? Man sagte mir, man hätte dich noch geröntgt und gesehen dass dein Herz vergrößert war. Bist du wegen dein Herzchen gestorben? Oder war es eine Embolie? Keiner wird mir dieses beantworten können. Habe ich dir zuviel Zugemutet? Anfing es, dass du unter Blasengries gelitten hast. Dann kam es mit dein Öhrchen. Du hattest bei den linken Öhrchen eine Otitis Externe. Ich habe tagelang mir den Kopf zerbrochen ob ich dir eine OP zumuten soll. Ich dachte schon daran dich über die RBB gehen zu lassen. Doch die Ärztin sprach mir Mut zu und sagte dass eine OP bei einer Otitis Externa gute Chancen hat und es kein Grund ist dich gehen zu lassen. Ja die Wundheilung deines Öhrchen verlief gut doch warum waren plötzlich deine Blutwerte so schlecht? Warum hattest du plötzlich so wenig Blut obwohl du kein Blut mehr in der Blase hattest. Ich hatte dir im Februar bei der anderen Praxis Blut abnehmen lassen und da waren die Werte gut. Doch im März war die OP und es ging bergab mit dir, obwohl das Ohr und die Blase nicht dafür verantwortlich waren. Auch auf den Röntgenbilder zuvor war nichts davon zu sehen dass dein Herz vergrössert war. Und eine Woche später hattest du plötzlich ein vergrößertes Herz? Ich verstehe das alles nicht. Ich habe Gedanken die ich nicht aussprechen möchte. Aber meine Frage die ich mir selber stelle, warum musste ich erst sagen, ich möchte ein großes Blutbild denn an irgendetwas muss es ja gelegen haben wenn es dir schlecht ging. Und dann hat man erst ein Blutbild gemacht worauf die schockierende Nachricht kam. Fragen über Fragen. Kleiner Toni mir tut es so leid dass du soviel über dich ergehen lassen musstest. Ich Frage mich, war es richtig dir das anzutun? Aber wenn eine Spezialisten mir sagt, es wird wieder, dann vertraue ich und wie schon geschrieben, ist die Ohren OP gut verlaufen. Aber hätte man eventuell ein Blutbild vor der OP machen sollen? Ich hätte es in Auftrag geben sollen denn bei all meinen Kaninchen wo ich eine Kastra und oder eine AbszessOP machen lassen hatte, wurde immer vorher ein Blutbild gemacht. Aber ich muss aufhören mir Gedanken zu machen und die Schuld bei mir oder jemand anderen zu suchen denn das bringt dich auch nicht mehr zurück. Kleiner Toni, ich werde erstmal Pause machen und die Tage nochmal einpaar Zeilen an dich schreiben. Ich bin schwach, es geht mir körperlich und psychisch nicht gut, bin viel am weinen und mir brummt der Schädel. Mein Magen tut weh, ich habe auf den rechten Auge immer wieder ein Schleier, ich bin so kraftlos. Du fehlst mir und Maja fehlt mir. Deine Freundin wohnt nicht mehr bei mir und auch das bricht mir mein Herz. Ich habe dich allein mit nach Hause genommen und Maja ist zu der Tierarzthelferin, die euch Beide für zwei Wochen nahm, gezogen. Ich fühle mich schlecht als wenn ich Maja nur einfach abgeschoben hätte doch ich kann nicht mehr, ich möchte nun kein neuen Partner bei mir, für sie holen. Ich schaffe es emotional und finanziell nicht mehr und sie hier bei mir allein zu haben wo sie dich doch so unendlich liebte, da würde sie fürchterlich leiden. Deine kleine Maja hat gestern einen neuen kleinen Schatz kennengelernt. Ich hoffe sie verliebt sich wieder ganz doll und auch wenn ich mich schlecht fühle, denke ich dass es für Maja die beste Entscheidung ist. Und sollte sie mal krank werden, ist sie medizinisch abgedeckt. So lieber Toni, bis später. Ich liebe Dich und Maja so sehr.
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